Atmungstraining BIOFEEDBACK


Die Atmung wird vom autonomen Nervensystem gesteuert und erfolgt meistens unbewusst.


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Atmungstraining

Wenn der Stresspiegel steigt, wird das sympathische Nervensystem aktiviert und der Patient könnte dazu neigen, sich ein dysfunktionales Atemmuster, wie Hyperventilation, anzueignen. Mit Atemtherapie kann der Patient sich seines Atemmusters bewusst werden und dysfunktionale Atemmuster ändern, um bessere homöostatische und generative Prozesse zu fördern.


Wie erfolgt die Messung?

Zur Messung der Atmung wird normalerweise ein Atem-Sensor über dem Abdomen angebracht, da dies mit einer entspannten Atmung in Verbindung gebracht wird. Bei jedem Atemzug misst der Sensor die relative Expansion und Kontraktion des Bauchs. Gemessen wird die Abdomen- oder Thorax-Atemfrequenz und die relative Tiefe der Atmung.


Der Atem-Sensor misst die Atemfrequenz und die relative Tiefe der Bauch- oder Brustatmung. Er ist mit einem einfach zu verwendenden Gummiband ausgestattet und kann über der Kleidung getragen werden. Der Atem-Sensor wird im Allgemeinen über dem Abdomen befestigt. Der Atem-Sensor wird für das HFV-Training häufig zusammen mit dem Blutvolumenpuls - Sensor eingesetzt. Einfaches Klettbandsystem, kann einfach über der Kleidung getragen werden.



BlutVolumenPuls-Sensor (BVP)
BlutVolumenPuls-Sensor (BVP)


Der BVP Sensor, auch als BlutVolumenPuls-Sensor bezeichnet, kann zur Messung der relativen Änderung des Blutflusses aufgrund der Herzkontraktion verwendet werden. Mit anderen Worten: für die Messung der Gefäßverengung und Gefäßerweiterung. Er nutzt eine Technologie, die auf Licht basiert und auch als PPG (Photoplethysmographie) bekannt ist. Für das HFV-Training (Training der Herzfrequenzvariabilität) sollte der Sensor zusammen mit dem Atem-Sensor verwendet werden. BVP ist eine sehr effiziente Möglichkeit, die Herzfrequenz und den relativen Blutfluss zu messen, Für eine genauere Messung der Herzfrequenz wird empfohlen, für das EKG den ExG-Sensor zu verwenden.


Der Puls/HR-Sensor bietet ein einfacher Fingerclip-Mechanismus. Auch für Kinder geeignet.



BlutVolumenPuls-Sensor, BVP Sensor
BlutVolumenPuls-Sensor (BVP)


Elektrokardiographie (EKG) ist die elektro-physiologische Messung des Herzmuskel-Signals. Ein EKG eignet sich zur Messung der Herzfrequenz und der Regelmäßigkeit der Herzschläge (Herzfrequenzveriabilität oder HFV).


Eine typische EKG Aufzeichnung des Herzzyklus (Herzschlag) besteht aus einer P-Welle, einem QRS-Komplex und einer T-Welle. Die R-Spitze zeigt die Kontraktionsphase (der Herzkammern bzw. Ventrikel) an. Der Abstand zwischen den R-Spitzen (das Intervall zwischen zwei Herzschlägen, engl. Interbeat interval (IBI) bestimmt die Herzfrequenz (HF). Das EKG kann gemessen werden, indem die Elektroden an das linke und rechte Handgelenk angelegt werden, bzw. durch vertikale Anbringung auf dem Brustkorb.


Bei jedem Herzschlag zieht sich das Herz zusammen und pumpt Blut durch die Arterien und Blutgefäße. Bei jeder Kontraktion werden geringe Mengen elektrischer Ladung erzeugt, die mit auf der Haut angebrachten Elektroden aufgezeichnet werden kann. Das resultierende EKG (ElektroKardioGramm) ist eine nicht-invasive Methode zur Messung der Herzfrequenz.


Die elektrische Wellenform des EKG zeigt die zahlreichen Schritte, die bei jedem Herzschlag ablaufen. Im Ruhezustand hat jede Muskelzelle eine negative Ladung. Das Absinken der negativen Ladung gegen Null wird als Depolarisierung bezeichnet, dabei wird in der Zelle ein Mechanismus ausgelöst, der sie dazu veranlasst, sich zusammenzuziehen.


Eine typische EKG Aufzeichnung des Herzzyklus (Herzschlag) besteht aus einer P-Welle, einer QRS-Gruppe und einer T-Welle. Die R-Spitze zeigt die Kontraktionsphase (der Herzkammern) an. Der Abstand zwischen den R-Spitzen (das Intervall zwischen zwei Herzschlägen, engl. Interbeat interval (IBI), definiert die Herzfrequenz (HF).






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